EVZ
12.09.2017 05:00

Dominic Lammer trifft auf Sandro Zangger

  • Einst Teamkollegen, heute Gegner: Dominic Lammer (links) und Sandro Zangger.
    Einst Teamkollegen, heute Gegner: Dominic Lammer (links) und Sandro Zangger. | Bild: Urs Flüeler / Keystone (Zug, 15. Oktober 2016)
EISHOCKEY ⋅ Mit Dominic Lammer und Sandro Zangger duellieren sich heute (19.45, Bossard-Arena) im Spiel EV Zug – Lausanne die beiden Stürmer, die vergangene Saison Lausanne gemeinsam bodigten.

In der vergangenen Qualifikation thronte der EV Zug mit deutlichen 16 Punkten vor dem Lausanne HC auf dem dritten Tabellenrang. Dies insbesondere auch dank den beiden EVZ-Stürmern Dominic Lammer und Sandro Zangger. Der Zweitgenannte steht nun auf der Gegenseite, in den Reihen von Lausanne. Die beiden steigerten ihre Punkteausbeute in den Begegnungen erstaunlicherweise auf das dreifache ihres Saison-Durchschnitts. Dominic Lammer erreichte in der vergangenen Qualifikation einen Wert von 0,44 (NLA-Qualifikation total 0,37), erzielte aber – identisch mit Sandro Zangger – in den Duellen mit dem Team vom Lac Leman zwei Tore und drei Assists, also 1,25 pro Lausanne-Spiel.

Zehn Tore schoss Zangger letzte Saison in der Regular Season für die Innerschweizer, zwei davon gegen die Waadtländer. Und lag sein Punkteschnitt in der NLA letzte Saison bei 0,47 Zählern (NLA-Qualifikation insgesamt 0,33), so stieg die Ausbeute gegen Lausanne auf 1,25 pro Spiel; dies bei zwei Toren und drei Assists in vier Spielen.

Zangger: «Unsere Linie funktionierte gut»

Dass Dominic Lammer ausgerechnet gegen den Tabellenvierten eine solche Performance zeigte, bezeichnet der bald 25-jährige Stürmer als Zufall – einer, der sich im heutigen Spiel gerne wiederholen dürfe. Denn: «Gegen Lausanne ist es nie einfach.» Mit Sandro Zangger und David McIntyre habe er letzte Saison eine gute Linie gebildet.

Dem heutigen Duell mit Lausanne blickt er positiv entgegen: «Lausanne hat sich gut verstärkt. Aber wir haben daheim gegen Lugano verloren und wollen nun den ersten Heimsieg in der Saison holen.» Er selbst wolle sich nach zwei «Seuchenjahren» und in seiner insgesamt sechsten Saison in der höchsten Liga weiterentwickeln. «Es ist ein Zückerchen für mich, nun mit zwei Ausländern in der Linie zu stehen.»

«Mir war bewusst, dass ich gegen Lausanne immer gut gepunktet habe», erinnert sich Sandro Zangger. Dass der Durchschnitt so hoch war, sei ihm nicht bewusst gewesen. «Unsere Linie funktionierte gut. Dass die Werte ausgerechnet gegen Lausanne so gut waren, ist aber Zufall.»

Nun selbst auf der anderen Seite zu stehen, sei speziell, besonders, weil er in Zug alle kenne. «Aber nach dem erstem Einsatz auf dem Eis merkt man das nicht mehr.» Bei seinem Wechsel mit Zug gegen die ZSC Lions sei dies ebenfalls so gewesen. Will er seinen 1,25-Punkte-Schnitt bei der Affiche Zug gegen Lausanne beibehalten? Sandro Zangger lacht: «Ziel ist es, drei Punkte zu holen. Mein Schnitt ist nicht so wichtig, der steht im Hintergrund.»

Am Genfersee sei er gut aufgenommen worden, «im Eishockey ist man da sehr offen, den einen und anderen Spieler hatte ich ja schon gekannt. Der Zusammenhalt im Team ist gut.»

Die Romands wollen gewinnen, weil der Start verpatzt worden sei. «Es wird ein spannender Abend. Beide Teams haben zuletzt verloren und wollen unbedingt siegen.» Dass beide Teams etwas in Zugzwang seien, wäre zu dramatisch formuliert, «für die Moral wäre ein Sieg aber gut».

 

Daniel Gerber

sport@luzernerzeitung.ch

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