Schweiz
17.07.2017 13:41

Tiefste EU/EFTA-Zuwanderung seit 12 Jahren

  • Von Januar bis Juni 2017 sind insgesamt 63'830 Personen in die Schweiz eingewandert - rund 6 Prozent weniger als in der Vorjahresperiode. (Symbolbild)
    Von Januar bis Juni 2017 sind insgesamt 63'830 Personen in die Schweiz eingewandert - rund 6 Prozent weniger als in der Vorjahresperiode. (Symbolbild) | KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER
AUSLÄNDERSTATISTIK ⋅ Im ersten Halbjahr 2017 sind unter dem Strich rund 12 Prozent weniger Menschen in die Schweiz eingewandert als in der entsprechenden Vorjahresperiode. Vor allem aus den EU/EFTA-Staaten hat die Zuwanderung erneut abgenommen.

Die Nettozuwanderung aus den EU/EFTA-Staaten von Januar bis Juni 2017 ging um gut einen Fünftel zurück, wie das Staatssekretariat für Migration (SEM) zu seiner am Montag veröffentlichten Ausländerstatistik schreibt. Demnach reduzierte sich der Wanderungssaldo im zweiten Quartal auf 6477 Personen - der tiefste Wert seit dem zweiten Quartal 2005.

Gesamthaft wurden 44'034 Zuwanderer aus der EU/EFTA registriert. Das sind 7,6 Prozent weniger als in der Vorjahresperiode. Ausgewandert sind im gleichen Zeitraum 27'222 Personen, was einer Zunahme von 1,8 Prozent entspricht.

Knapp 64'000 Einwanderer

Insgesamt wanderten von Januar bis Juli 2017 63'830 Personen in die Schweiz ein, was im Vorjahresvergleich einer Abnahme um 6 Prozent entspricht. Gleichzeitig nahm die Auswanderung um 2,3 Prozent auf 35'411 Menschen ab. Somit lag die Nettozuwanderung insgesamt mit 25'526 Personen um 11,9 Prozent tiefer als in der Vorjahresperiode.

Per Ende Juni lebten insgesamt 2'042'132 Ausländerinnen und Ausländer in der Schweiz, die Hälfte stammt aus den EU-Staaten Italien (15,6 Prozent), Deutschland (14,9 Prozent), Portugal (13,2 Prozent) und Frankreich (6,3 Prozent). (sda)

Meist gelesene Artikel

Vor dem Südportal staut es sich um die Mittagszeit. Der Tunneleingang befindet sich unten links.
LUZERN

Kilometerlange Ölspur vom Tessin bis nach Luzern: Autobahn A2 gesperrt

Beim Unfall entstand ein Sachschaden von etwa 33'000 Franken.
EBIKON

50-jähriger Lenker verstirbt bei Aufprall gegen Lichtanlage

Der Mitarbeiter der Polizei wurde nach Abschluss vom Administrativverfahren abgemahnt.
LUZERN

Vorfall an der Fasnacht: Schriftliche Abmahnung für Luzerner Polizisten

Der erste Staatsanwalt Peter Sticher (links) und Ravi Landolt, Gesamteinsatzleiter der Polizei.
POLIZEIEINSATZ

Kettensägen-Angreifer hatte Armbrüste dabei

Die Nidwaldnerin Marina Schnider.
EUROPAMEISTERSCHAFT

Hiobsbotschaft für Nidwaldner Schützin

Reto Abächerli, Geschäftsführer der SLRG, vor der Sportarena, die beim Campus Sursee entsteht.
SURSEE

SLRG plant nationales Ausbildungs- und Sportzentrum

Max Heinzer ist nach seinem Sturz im WM-Final mit dem Schweizer Team zu benommen, um ein Weiterkämpfen zu verantworten
FECHTEN

Max Heinzer mit Gedächtnislücken

So könnte sich das Gebiet südlich von Luzern entwickeln.
LUZERN SÜD

Randgebiet soll ins Zentrum rücken

1. August-brunch: Jede Bauernfamilie macht ihn anders.
ZENTRALSCHWEIZ

1.-August-Brunch: Hier hats noch freie Plätze

BUNDESGERICHT

Nigerianer muss trotz Familie gehen

Zur klassischen Ansicht wechseln