International
17.07.2017 10:00

Start in zweite Brexit-Verhandlungsrunde

  • Wollen bei Brexit-Verhandlungen vorankommen: EU-Chefunterhändler Michel Barnier (r.) und der britische Brexit-Minister David Davis.
    Wollen bei Brexit-Verhandlungen vorankommen: EU-Chefunterhändler Michel Barnier (r.) und der britische Brexit-Minister David Davis. | KEYSTONE/AP/GEERT VANDEN WIJNGAERT
BREXIT ⋅ Die Europäische Union und Grossbritannien haben am Montagmorgen in Brüssel die zweite Runde der Brexit-Verhandlungen gestartet. EU-Chefunterhändler Michel Barnier und der britische Brexit-Minister David Davis betonten vorab ihren Willen, inhaltlich voranzukommen.

"Wir müssen jetzt zum Kern der Sache kommen", sagte Barnier. Davis ergänzte: "Es ist für uns unglaublich wichtig, jetzt gute Fortschritte zu machen."

Es geht um die Bedingungen des für 2019 geplanten EU-Austritts des Vereinigten Königreichs. Beide Unterhändler nannten vier Hauptthemen für die kommenden Tage: die Zukunft der EU-Bürger in Grossbritannien und der Briten in der EU; die finanziellen Forderungen der EU an London, die sich auf bis zu 100 Milliarden Euro belaufen; die künftige EU-Grenze zum britischen Nordirland; und sonstige konkrete Probleme in der Trennungsphase.

Die Themen sollen nach dem Verhandlungsauftakt der Chefunterhändler bis Donnerstag in Arbeitsgruppen beraten werden. Begonnen hatten die Gespräche am 19. Juni. Ziel ist ein Abkommen mit den Bedingungen des Austritts und Eckpunkten für künftige Beziehungen.

Im Juni 2016 hatte sich eine Mehrheit der britischen Wähler dafür ausgesprochen, die EU nach mehr als 40 Jahren zu verlassen. (sda/dpa)

Meist gelesene Artikel

Vor dem Südportal staut es sich um die Mittagszeit. Der Tunneleingang befindet sich unten links.
LUZERN

Kilometerlange Ölspur vom Tessin bis nach Luzern: Autobahn A2 gesperrt

Beim Unfall entstand ein Sachschaden von etwa 33'000 Franken.
EBIKON

50-jähriger Lenker verstirbt bei Aufprall gegen Lichtanlage

Der Mitarbeiter der Polizei wurde nach Abschluss vom Administrativverfahren abgemahnt.
LUZERN

Vorfall an der Fasnacht: Schriftliche Abmahnung für Luzerner Polizisten

Der erste Staatsanwalt Peter Sticher (links) und Ravi Landolt, Gesamteinsatzleiter der Polizei.
POLIZEIEINSATZ

Kettensägen-Angreifer hatte Armbrüste dabei

Die Nidwaldnerin Marina Schnider.
EUROPAMEISTERSCHAFT

Hiobsbotschaft für Nidwaldner Schützin

Reto Abächerli, Geschäftsführer der SLRG, vor der Sportarena, die beim Campus Sursee entsteht.
SURSEE

SLRG plant nationales Ausbildungs- und Sportzentrum

Max Heinzer ist nach seinem Sturz im WM-Final mit dem Schweizer Team zu benommen, um ein Weiterkämpfen zu verantworten
FECHTEN

Max Heinzer mit Gedächtnislücken

So könnte sich das Gebiet südlich von Luzern entwickeln.
LUZERN SÜD

Randgebiet soll ins Zentrum rücken

1. August-brunch: Jede Bauernfamilie macht ihn anders.
ZENTRALSCHWEIZ

1.-August-Brunch: Hier hats noch freie Plätze

BUNDESGERICHT

Nigerianer muss trotz Familie gehen

Zur klassischen Ansicht wechseln