Dossier: Hingeschaut - Unbekannte Zuger Fundstücke

«22 Elements» fügt sich unaufdringlich in die umliegende Bebauung ein.
Ludwig Keisers ausdrucksstarker «Hermes auf der Schildkröte» ist heute Teil der Sammlung des Kunsthauses Zürich.
KUNST

Der Zuger und sein Hermes

Vom Unterägerer Künstler und persönlichen Freund Albert Merz liessen Ursula und Gustav Iten die imposante Doppelskulptur «dazwischen» konzipieren.
KUNST AM BAU

Unterägeri hat seinen «Albert-Merz-Platz»

Allerlei Kritzeleien und Inschriften findet man an den alten Holzbalken der historischen Lorzentobelbrücke. Sie erinnern an Menschen, die hier vorbeigekommen sind. Ihre Identitäten bleiben allerdings in den meisten Fällen im Dunkel.
BAAR/MENZINGEN

Gästebuch aus alter Zeit

Die Figur des heiligen Leontius am gleichnamigen Brunnen in Muri ist die einzig bekannte Steinplastik des Zuger Bildhauers Johann Baptist Wickart.
MURI

Steinernes «Unikat» aus einer Zuger Werkstätte

Der hl. Martin von Elso Schiavo am Haus Zugerstrasse 6 entstand 1955.
BAAR

Fehlt nur noch das Heu an der Dachrinne

Die einst viel verehrte Gnadenmutter von Neuheim steht im linken Seitenaltar der Pfarrkirche Maria Geburt.
SAKRALE KUNST

Die Neuheimer Muttergottes ist viel älter, als sie scheint

Steht für die internationale Ausrichtung der Mieter und Bewohner des Park-Towers sowie für die Weltoffenheit der Stadt Zug: die massive Erdkugel aus Granit. Sie wiegt anderthalb Tonnen.
ZUG

Die ganze Welt vor dem Haus

Der steile Aufstieg östlich der alten Lorzentobelbrücke weist bis heute Reste einer historischen Pflästerung auf. Einst war dieser Weg eine «Hauptstrasse» vom Tal in die Berggemeinden.
LORZENTOBEL

Ein Stück Zuger «Verkehrsgeschichte»

Über sieben Meter hoch ist die ästhetische Stahlskulptur von Walter Vögeli beim Haus Bundesplatz 1. Sie ist 1984 auf Initiative des Schweizerischen Bankvereins angefertigt und aufgestellt worden.
ZUG

Ein Kontrast in Farbe und Ausrichtung

Die mannshohe Holzskulptur steht direkt an der Morgartenstrasse in Oberägeri.
OBERÄGERI

Petrus und Paulus gehen volle Kraft voraus

Versteckt steht hingegen die zweite Skulptur von Robert Stocker zwischen Unter- und Oberalpli vor dem Wasserfall.
ZUG/ALPLI

Geheimnisvolle Holzskulpturen

Das ehemalige Waschhaus bei der Liebfrauenkirche ist eines von zwei, die in Zug noch existieren. Heute ist es ein Atelier.
ZUG

Zum Wäschekochen vor die Stadt

Das Innere der Loreto-Kapelle ist ein Abbild des «heiligen Hauses Mariens» in Italien.
ZUG

Die «Santa Casa» von Zug

Elegant windet sich die «Schraube» aus dem Erdreich empor und zeigt Richtung Eigentümerin.
ZUG

Ein Kreisel macht die Schraube

Gibt vor, alt zu sein: die «Dagobertkapelle» auf dem Friedhof St. Michael.
ZUG

Das Klohäuschen «St. Dagobert»

Elegant, formschön, massiv und filigran zugleich: Die 2004 installierte Fluchttreppe – mit patinierten Bronzestäben verkleidet – ergänzt das klassizistische Regierungsgebäude durch ihre Gegensätzlichkeit.
ZUG

So ästhetisch kann Sicherheit sein

Die Vertikalsonnenuhr von Eugen Hotz an der Sakristei der Pfarrkirche zeigt die Zeit zwischen acht Uhr morgens und vier Uhr nachmittags an. Würde die Wand genau nach Süden zeigen, wäre die Zeitspanne grösser.
BAAR

Mach’s wie die Sonnenuhr ...

Auf dem Dach der alten Lorzentobelbrücke wurde das entkleidete Ammeli aus Menzingen gefunden.
MENZINGEN

Die blutte Jungfrau auf dem Brückendach

Schmal-rechteckige Glasbausteine sind im Brunnen von Elisabeth Arpagaus platziert. Je nach Sonnenlichteinfall werfen sie bunte Schatten und wirken beruhigend auf den Betrachter.
ZUG

Stille Ode an die Königin der Sinne

Erst vom See her betrachtet erkennt man die beeindruckenden Dimensionen des einstigen Bürgerasyls. 1812 wurde das Bauwerk mit wuchtigem Mansardwalmdach vom Tiroler Baumeister Melchior Schellhammer errichtet.
ZUG

Vom Siechenhaus zum «Gartenpalais»

Der St.-Verena-Bildstock an der Rischerstrasse ist um 2001 farblich in seinen Originalzustand von 1902 zurückversetzt worden. Das Helgenhäuschen soll an einen Hostienraub erinnern.
RISCH

Kleine Sühne für ein grosses Sakrileg

Andächtig sitzt Andreas Hofers Engel auf der Parkbank, den Rücken zur Kirche gekehrt.
ZUG

Der stille Botschafter vor Ort

KUNST ZUG

Rudolf König sorgt für Abkühlung im Wellness-Bereich

Andreas Kögler
CHAM

Der «Auferstehende» hat überlebt

Das kleine Äffchen am Portal des Schulhauses Kirchbühl ist Teil eines Bildprogramms. Das wusste die Baukommission nicht und regte sich über die Darstellung auf. Bilder: Andreas Faessler
CHAM

Ein Äffchen sorgt für Ärger

Paul Stillhardt: Taufe, Verkündigung, Abendmahl und Auferstehung. Die vier Bronzetafeln hängen in der reformierten Kirche in Mittenägeri. Bild: Stefan Kaiser (25. Oktober 2016)
ÄGERI

Mit Mulden das Licht eingefangen

«mater maria» lautet die kleine Inschrift an einem der Quadersteine am Turm der St.-Oswalds-Kirche. Keiner kennt deren Ursprung oder Hintergrund. Mit seiner Erzählung hat der Zuger Autor Max Huwyler den beiden Worten eine Identität gegeben.
ZUG

Das Zeichen einer unerfüllten Liebe

Das perspektivische Chorgitter in der Klosterkirche von Einsiedeln wurde von Pater Vinzenz Nussbaumer aus Oberägeri über zehn Jahre hinweg angefertigt. Es ist ein bedeutendes Beispiel barocker Schmiedekunst.
OBERÄGERI/EINSIEDELN

Ein Kunstschmied auf der Flucht

Ein Kontrastakzent zur streng gradlinigen Architektur: Roland Heinis tiefrotes «Objekt» bei den Verwaltungsgebäuden am Aabach rückt bei frontaler Betrachtung leicht aus der eigenen Mittelachse hinaus. Bild: Stefan Kaiser (6. Februar 2017)
ZUG

Eine kleine Rebellion in Rot

Ein kleines Monument im Stil der Neo-Renaissance: das Stadlin-Grab auf dem Friedhof St. Michael.
ZUG

Kleiner Tempel für grossen Pionier

Ihre sanften Formen und die glatte Oberfläche stehen im Kontrast zur klar gegliederten Architektur des Metalli-Centers: Die Holzskulptur von Raffael Benazzi entstand im Jahre 1987.
ZUG

Ein Symbol für das blühende Geschäft?

ZUG

Ein Symbol für das blühende Geschäft?

Im Chorraum der Walchwiler Pfarrkirche malte Jost Vital Troxler die Bibelszene, in der Jesus dem Simon Petrus seine Schafherde anvertraut. In der Hand hält der kniende «Nachfolger Christi» einen Schlüssel.
WALCHWIL

Der Schlüssel Petri und der Nazarener

Am Kirchturm in Cham hängt ein geheimnisvolles Gesicht aus Stein.
CHAM

Ein Blick Richtung Westen

In einem eigens konstruierten Wandregal im Foyer des reformierten Kirchenzentrums werden die beiden Burnand-Bilder aufbewahrt. Aktuell wird David Burnands «Die Anbetung der drei Könige» gezeigt.
GESCHICHTE

Zugs kleiner «Bildersturm»

Das Bruderhaus und die Heiligkreuzkapelle haben beide eine bewegte Baugeschichte. Schlicht und elegant erscheint das Innere der Kapelle.
BAAR

Ein ungleiches Paar

In zwei Etappen machte der Zuger Maler Fritz Kunz die Liebfrauenkirche in Zürich zu einem stilistisch homogenen Gesamtkunstwerk. Der Innenraum besticht mit einer klaren Bildsprache und farblicher Intensität. Bild: Andreas Faessler (20. Dezember 2016)
ZUG/ZÜRICH

Eine Kirche wird zum Gesamtkunstwerk

1931 wurde das «Grosshaus» gebaut – das Baar auch heute noch einen städtischen Anstrich mit Stil beschert. Bild: Stefan Kaiser (13. Dezember 2016)
BAAR

Als die Moderne ins Dorf einzog

1960 schuf Romano Galizia die beiden Schwäne, die  seit 1982 am Vorstadtquai ihren Balztanz vorführen.
ZUG

Die Schwäne mitten unter uns

Bewusst wich Bruno von Ah von der traditionellen Iffele-Bauweise ab, um den hl. Nikolaus im Kapellenfenster originalgetreu auf die Iffele übertragen zu können. Bis kurz vor Weihnachten ist das Exemplar in der Hünenberger Kapelle aufgestellt.
HÜNENBERG

Vom Fenster auf die Iffele

Vierpass, Dreipass, Fischblase: Über der Tür der Mariahilfkapelle in der Zuger Altstadt sehen wir die gängigsten Ornamente der Gotik nebeneinander «aufgelistet». Bild: Andreas Faessler (22. November 2016)
ZUG

Ein Ornament-«Vokabular» der Gotik

Die wilde Gischt von Balthasar Burkhards «Welle» verweist auf eine der Kernkompetenzen der Besitzerin, die Wasserwerke Zug. Die monumentale Fotoarbeit hinter Glas gilt als Kunstwerk im öffentlichen Raum.
ZUG

Eine Welle rauscht durch den Sumpf

Die abgebrochene Marmorsäule erinnert an die drei Buben, die auf der Wilbrunnenstrasse in Unterägeri einen gewaltsamen Tod fanden.
UNTERÄGERI

Ein Zeichen für zu früh erloschenes Leben

Sogenannte Prellsteine findet man heute noch an einigen Ecken in der Zuger Altstadt. Beispielsweise am und um den Zytturm (grosses Bild und unten rechts) oder an der Liebfrauenkirche und beim Gret-Schell-Brunnen (Bild oben rechts).Bilder: Andreas Faessler (27. Oktober 2016)
ZUG

Die Leitplanken von einst

Die christlich-traditionelle Darstellung der vier Evangelisten im Rundfenster von Otto Münch in der reformierten Kirche Mittenägeri. Sie erscheinen als Mensch, Löwe, Stier und Adler.
UNTERÄGERI

Die beflügelten Vier

Elegant und grazil: «Balance» von Beat Martig.
OBERÄGERI

Ein luftiger Balanceakt

Der Flügelaltar im Baarer Beinhaus ist ein Kleinod der Spätgotik. Das Sprengwerk darüber stammt jedoch aus der Renaissance. Dies könnte der Grund sein, warum im Figurenprogramm ein Protagonist fehlt. Bild: Stefan Kaiser (11. Oktober 2016)
BAAR

Wo ist Eustachius abgeblieben?

Hans Potthofs Mosaik an der Turnhalle Städtli in Cham verkündet eine Friedensbotschaft. Bild: Andreas Faessler (28. Juli 2016)
CHAM

Liebe, Respekt und die Freude am Leben

Ob bei Tag...
OBERÄGERI

Reflexionen schaffen neue Wahrnehmungen

Das Schloss Freudenberg...
ROTKREUZ

Wo Maggie Thatchers Baum steht

In einer scharfen Kurve an der Hinterbergstrasse liegt versteckt das Denkmal für die am 3. Mai 1798 gefallenen Walchwiler.
WALCHWIL

Der Kampf im Franzosenloch

Eine wahre Rarität: das noch funktionstüchtige Hebelstellwerk «Bruchsal G/H» im Bahnhof Cham.
TECHNIK

Ausgerüstet mit einer eisenbahnhistorischen Rarität

Von der Spitze des Schnetztors in Konstanz schaut der Blätzlebueb, den Eugen Hotz entworfen hat, über die Stadt.
BAAR/KONSTANZ

Der «Wetterblätz» aus Baar für ein Konstanzer Wahrzeichen

Seit 2009 können sich die Chamer wieder am rund 80 Jahre alten Tierli-Brunnen erfreuen. Er steht auf dem Spielplatz westlich des Schulhauses Kirchbühl. Die historische Aufnahme zeigt ihn an seinem früheren Platz beim Gasthaus Neudorf.
CHAM

Rückkehr eines Wahrzeichens

Man muss einräumen: Der «Zwilling» der Moore-Plastik in San Sebastián (r.) macht einen etwas frischeren Eindruck.
ZUG/DONOSTIA

Der «temporäre Zwilling» an der Biscaya

Das Geläut im Turm der reformierten Kirche Cham entspricht mit der Anordnung c-g-a-e dem Gralsmotiv aus Richard Wagners «Parsifal».
CHAM

«Parsifal» im Glockenstuhl

Das Tiergehege am Alpenquai in Zug erfreut die Flanierenden. Es gehört seit Ende des 19. Jahrhunderts zum Stadtbild.
ZUG

Hirschpark, Fasanerie und Volière

Das Ölbild auf Leinwand von Kaspar Wolfgang Muos hängt heute im grossen Kreuzgang der Kartause Ittingen.
WARTH-WEININGEN

Der Zuger Antonius im Thurgau

Das gemäss Fritz Blaser einzige noch existierende Titelblatt des ersten Jahrgangs der ersten Zuger Zeitung war/ist im Besitz der Stadtbibliothek Zug.
ZUG

Zug und sein Pionierblatt

Der wertvolle Zyklus aus dem 17. Jahrhundert ist stark ausgebleicht. Die Bilder stellen Stationen im Leben des heiligen Wolfgang dar. Einzige Ausnahme ist das letzte Bild an der Südwand. Es zeigt die Gründungslegende der Kirche St. Wolfgang.
HÜNENBERG

Wolfgangs verblasstes Leben

Die Wandmalerei «Ouverture» an der historischen Aussenmauer des Kunsthauses Zug schuf der Künstler Platino im Spätsommer 2010.
ZUG

Eine alte Mauer neu belebt

Die Kanzel in der Rischer Pfarrkirche trägt ein Relief, das ein Gleichnis Jesu aus dem Matthäusevangelium zeigt.
RISCH

Unkraut unter dem Weizen

Mitten in der Überbauung Herti ragt «turris» drei Meter in die Höhe und
bildet einen starken Kontrast zur Strenge der umliegenden Architektur.
ZUG

Der lädierte Turm

Die Flussstelle beim Suenersteg hiess im Volksmund einst «bei den Leitern» –
bezugnehmend auf den einstigen, gefährlichen Flussübergang.
MENZINGEN

Auf Leitern über die Sihl

Es gehört einfach zum Neuheimer Dorfbild: das historische Riegelhüsli.
NEUHEIM

Wettlauf um ein kleines Juwel

Im «Schnapstürmli», am Rande des prächtigen Ziergartens 
des Zurlaubenhofs, hat sich der Hausherr gerne einen genehmigt.
ZUG

Rosenlaube und Brombeerhecke

Das flächendeckende Wabenmuster auf der Wand neben der Jugendherberge fristet an seinem schattigen Ort heute eher ein Schattendasein. Zeit, wieder einmal bewusst hinzuschauen.
ZUG

Modernes «Rokoko» auf Beton

Für den Unterhalt der Vorgängerbauten der heutigen Finsterseebrücke musste per Servitut der Erlös aus dem Stegholz-Wald verwendet werden.
FINSTERSEE

Langes Gezeter um das Stegholz

Die Bronzefigur des Hechtbrunnens stammt von Andreas Kögler.
ZUG

Nach der Katze kam der Fisch

Noch heute steht zwischen Lindencham und St. Wolfgang das «Helgenhüsli», welches ursprünglich an den Fund zweier Skelette erinnert.
LINDENCHAM

Zwei unbekannte Tote

Das Bocholter Kreuz auf dem Walchwiler Berg hat Pfarrer Egon Schmitt als Zeichen seiner Dankbarkeit für die Walchwiler Gastfreundschaft aufstellen lassen.
WALCHWIL

Eisernes Zeichen einer starken Verbundenheit

Der «Grosse Stehende» aus Bronze und die «Grosse Skulptur» aus Marmor im Garten des Kunsthauses erinnern an die Verbundenheit Wotrubas mit Zug.
ZUG

Zwei Grosse in Bronze und Marmor

Vier gibt es von ihnen an der Poststrasse 16: Gradlinig wirken Odermatts Eisenskulpturen.
ZUG

Odermatts eiserne Symbole der vier Gemeinden

Eher diskret ins Gitter eingelassen ist das runde Relikt der Schlacht am Gubel.
MENZINGEN

Madonna und das «Kuriosum»

Fast sieben Meter lang ist der alte Einbaum vom Ägerisee, der nun als Blumentrog am Port in Mittenägeri steht.
ÄGERISEE

Lebensabend in der Heimat

Die fünf «Göggel» stehen für Befindlichkeiten wie Angst, Minderwertigkeitsgefühl, Freude, Grösse und Stolz.
ZUG

Kunstschaffen als Therapie

Schlicht und ästhetisch: die Steinbogenbrücke aus dem 19. Jahrhundert bei der Schwelli.
UNTERÄGERI

Halbkreisförmige Ästhetik über der Lorze

Der Dachspeicher des Hauses Fischmarkt 13 wurde einst mit Hilfe des externen Lastenaufzugs gefüllt. Die Vorrichtung ist noch heute zu sehen.
ZUG

Ein Aufzug aus alter Zeit

Tellsprung und Gesslerhut – zwei legendäre Szenen aus der Schweizer Geschichte sind auf der prächtigen Zuger Scheibe festgehalten.
GLASMALEREI

«Thell solches nit thun woldt...»

Noch bis 21. Februar im Kunsthaus zu sehen: die «Panorama»-Serie von Jean-Frédéric Schnyder.
ZUG

Hier geht wirklich die Sonne auf

Die Bäume auf den Hügeln sollen den Teufel fernhalten. In Wahrheit aber sind sie vielmehr alte Zeichen einer Erinnerung.
ZUG

Vom Teufel geformt

Im Winter wird Urs Bischofs Brunnenplastik nicht mit Wasser gespeist. Ihre Symbolik verliert sie dadurch jedoch keineswegs.
UNTERÄGERI

Das Wasser als Ursprung

Die «Luftleiter» von Quido Sen durchbricht die geometrische
Strenge des Gebäudekomplexes an der Gubelstrasse.
ZUG

Damit die Wände leben

Zwei erhabene Löwen bewachen das Zuger Wappen im Giebel des Verwaltungsgebäudes am Postplatz.
SYMBOLIK

Zugs stolze Knechte

Oben: Wenn der Wasserspiegel des Zugersees tief liegt, wird der ehemalige Sandsteinbruch am Chiemen gut sichtbar. Unten links: Musterung im Gestein. Hier wurden Blöcke herausgearbeitet. Unten rechts: Ganze Abbaukanäle sind entstanden.
GEOLOGIE

Vom Chiemen kam einst der Stein

Die Marmorskulptur am Gebäude der Kantonalbank stammt von Josef Rickenbacher. Sie durchbricht das glatte Erscheinungsbild der Plattenwand.
ZUG

Vom Ernten und Sammeln

Der heilige Oswald, der hier in Wahrheit ein anderer ist.
ZUG

Vertauschte Heilige

Die Friedenseiche im Früebüel erinnert an das Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa.
WALCHWIL

Ein Symbol für starke Werte

Dreht sich seit 1999 munter um die eigene Achse: «Giraffalla».
ZUG

Ein Ding aus einer anderen Welt?

Alles Gelbe ist weg: Die Luftaufnahme von 1919 demonstriert den Verlust an Bausubstanz in der Zuger Neustadt.
STADTENTWICKLUNG

Wo liegt Zugs neue Altstadt?

Eine ausgeklügelte Begrünung und die elegante Architektur
der Fensterfabrik bilden ein ästhetisches Ganzes.
HAGENDORN

Architektur wird eins mit Natur

Luzern wehrte sich anno 1640 vehement gegen den Bau der Reussbrücke bei Hünenberg. Vergebens.
HÜNENBERG/SINS

Eine Brücke sorgt für Unmut

Die von Zug gestifteten Kabinettscheiben zeigen Attribute von Stadt und Kanton. Neben Wappen und Bannerträgern sind es die Kirchenpatrone Michael und Oswald.
FREIAMT

Zugs Geschenk für Muri

Salome präsentiert König Herodes Antipas das abgetrennte Haupt Johannes des Täufers. Fresko von Joseph Keller in der Menzinger Pfarrkirche um 1793.
MENZINGEN

Zum Essen einen Kopf serviert

Durch noble Schlichtheit und Eleganz hebt sich das Vestibül von den Prunksälen im vorderen Teil der Villa Villette ab.
CHAM

Augenschmaus im Hinterhaus

Tony Craggs «Ferryman» schaut hinaus 
auf die Weiten des Zugersees.
ZUG

Ein Fährmann braucht Seeblick

Die Betonblöcke in der Oberforen waren einst Fundament einer Seilbahnstütze. Die Werkbahn diente dem Transport abgebauten Torfes hinunter nach Walchwil.
WALCHWIL

Alte Zeugen eines Raubbaus

Das schlichte Holzkreuz unterhalb der neuen Lorzentobelbrücke ersetzt ein älteres Kruzifix, das in den 1980er-Jahren beschädigt worden ist.
BAAR

Stille Mahnung

Trotz des «unkriegerischen» Erscheinungsbildes kann man dem Haller-Denkmal für Hans Waldmann in Zürich eine gewisse Erhabenheit nicht absprechen.
BAAR/ZÜRICH

Der zierliche Kriegsheld

Der frühbarocke Türsturz über dem Eingang gehörte einst zu einem anderen Gebäude in unmittelbarer Nähe.
ZUG

Der Türsturz von nebenan

Das Sgraffito «Sport» hat Hans Potthof 1948 angefertigt.
ZUG

Als profane Kunst am Bau etwas Neues war

Albert Schillings Christus am Kreuz in der Guthirtkirche in Zug war der kirchlichen Obrigkeit ein Dorn im Auge.
ZUG

Dieser Jesus hat Aufsehen erregt

Aus viel Grün ragt die stattliche Villa Hongkong
hervor. Rechts das Turmdach des Chalets Alpina.
ZUG

Sie heisst «Hongkong»

Die wertvollen Flachschnitzereien
an der Decke des Beinhauses
St. Michael
ZUG

Akanthusranke im Flachschnitt

Für das Tell-Denkmal in Altdorf und somit für das Brustbild
auf der populären Schweizer Briefmarke stand der Landwirt
Dominik Iten aus Unterägeri Modell. Die Zeichnung von 1922
zeigt ihn in fortgeschrittenem Alter.
PHILATELIE

Ein Ägerer Gesicht wird um die Welt geschickt

Das Verbrechen liegt lange zurück. Und trotz der Abgelegenheit des Tatortes scheint man das Gedenken an den Menzinger Kantonspolizisten aufrechtzuerhalten.
OBERÄGERI

Tod am abgelegenen Waldrand

Der edle Ritter könnte Ammann Schwarzmurer sein. Seine Hellebarde erhielt er erst im Jahr 1688.
ZUG

Ist es der Hans oder nicht?

Der heilige Bartholomäus wird gehäutet.
EDLIBACH

Geballte Grausamkeit unter einem Dach

Tausende kleiner Schieferplättchen hat Carmen Perrin zu einem fein strukturierten Ganzen zusammengefügt.
ZUG

Katastrophenkunst am See

Simple Bildsprache mit starker Symbolkraft: Dem anfänglichen
Chaos entwächst die geordnete Schöpfung.
ZUG

Vom Chaos zur Ordnung

Die ehemalige Haltestelle Bad Schönbrunn: ein Holzhäuschen im schmucken Heimatstil.
EDLIBACH

Hier wartet heute keiner mehr ...

Das Wappen aus Sandstein ist alles, was vom einstigen
Hauptsitz der Kirschwasser-Gesellschaft übrig blieb.
ZUG

Erinnerung an die Kirschwasser-Gesellschaft

Das grosse Chorfenster der Klosterkirche Frauenthal ist nicht echt: Die Bleiverglasung ist lediglich aufgemalt.
HAGENDORN

Ein dekoratives Scheinfenster

Steht bei Daniel und Gertrud Pfaffhauser immer auf dem Balkon:
eine der drei Holzskulpturen des Künstlers Richi Merk.
BAAR

«Der dreht ja nie den Kopf!»

Der historische Prügelweg beim Nollengatter.
WALCHWIL

Der «Asphalt» von damals

[1] 
Das Haus «Zum wilden Mann» in der Zuger Altstadt ist nach dem Relief über dem Eingang benannt.
ZUG

Der wilde Gesell von Zug

ZUG

Das verschupfte Kapellchen

Edith Sommer, jüngste der Hoppler-Geschwister,
vor wenigen Tagen auf der geschichtsträchtigen
Bank mit dem Mauerloch.
BAAR

Der Schatz von Blickensdorf

Dramatisiert und stilisiert - auch wenn Ferdinand Wagners Schlachtgemälde am Schwyzer Rathaus vielleicht nicht dem wirklich Vorgefallenen entspricht; die Darstellung überwältigt.
ZUG/SCHWYZ

Die hochstilisierte Schlacht

Das Martinsfenster über dem Turmportal der Dülmener Kirche St. Viktor zeigt im rechten Feld die Baarer Pfarrkirche.
BAAR/DÜLMEN

Gläsernes Symbol der Selbstlosigkeit

Museumsbesucher schreiten über die Kaiseraugster Replik.
ZUG

Der steinerne «Teppich» aus Augusta Raurica

Die eindrucksvolle Fassadenmalerei am Haus Neugasse 26 geht angesichts des Verkehrs ein wenig unter
ZUG

Augentäuschung im Verkehr

An diesem Pfeiler des südlichen Seitenschiffs in der St.-Oswald-Kirche sind auf kleiner Fläche gleich drei Steinmetzzeichen auszumachen.
ARCHITEKTUR

Sie haben sich Zeichen gesetzt

Die Bronzestatue «Nicole» von Josef Rickenbacher war ein Geschenk von V-Zug an die Stadt.
ZUG

Warum die Dame Nicole heisst

Kommt man von Arth her, präsentiert sich einem die von Hans-Peter Ammann entworfene Kirche besonders erhaben.
ARCHITEKTUR

In Brasilien für Walchwil geplant